Premiumhotel setzt auf Kühlkonvektoren

Rund 13 Millionen Euro kostete der Bau des Landhotels Bohrerhof, das nach rund 30 Monaten Bauzeit im September 2022 eröffnet wurde. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich über Crowdfunding mit rund 600 privaten Investoren. 64 Zimmer bietet das Landhotel, alle ausgestattet mit Balkon, großzügigem Badezimmer und innovativem Klimakonzept mit geräuschloser, zugfreier Kühlung. Die Kühlsysteme wurden vom südhessischen Hersteller FRENGER SYSTEMEN BV geliefert und montiert. 

Kühlkonvektor im Landhotel Bohrerhof

Außergewöhnlich, hervorragend, überdurchschnittlich – die Bewertungen für das Landhotel Bohrerhof könnten besser nicht sein. Bereits 18 Monaten nach der Eröffnung verzeichnet das Premium-Hotel mit 4-Sterne-Niveau schon weit über 1.200 positive Bewertungen - und in den meisten Fällen die mit 10 Punkten bestmögliche Note.


Beim Bau des Landhotels hat die Familie Bohrer konsequent auf Nachhaltigkeit und Qualität gesetzt. So wurde das dreigeschossige Hotelgebäude in Tafelbauweise aus Holz gefertigt. Das verwendete Fichten- und Tannenholz stammt aus dem benachbarten Schwarzwald. Alle Baustoffe sind gemäß der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) zertifiziert. Das nachhaltige Baukonzept für das Resort wurde von der Familie Bohrer in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Rudolf Lais, Inhaber des gleichnamigen Architekturbüros mit Sitz in Eschbach, entwickelt. Für die Bohrers ein logischer Schritt, betreiben sie im sogenannten Dreiländereck doch schon seit 45 Jahren sehr erfolgreich einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Landmarkt. Und ihr Restaurant mit 190 Sitzplätzen ist auch in den nahen Nachbarländern Schweiz und Frankreich bestens bekannt.

„Die Deckensysteme von FRENGER setze ich schon seit vielen Jahren zum Heizen und Kühlen ein. Für mich sind das die effizientesten Systeme am Markt. Sie arbeiten völlig geräuschlos, bieten ein sehr behagliches Raumklima und sind komplett wartungsfrei “, so der Architekt Rudolf Lais „Mit über 35 Jahren Erfahrung in der Planung und dem Bau haben wir uns ganz dem ökologischen, ökonomischen und vor allem dem nutzungsgerechten Bauen verschrieben.“

Effizientes Raumklima ohne Zugluft

Der Bohrerhof liegt in der „Deutschen Toskana“. So wird das Markgräflerland mitten in der Oberrheinischen Tiefebene auch genannt. Die Region zählt zu den sonnigsten und wärmsten in Deutschland. „Aufgrund des Klimas hier war klar, dass wir eine Lösung nicht nur zum Kühlen, sondern auch zum Entfeuchten der Hotelzimmer benötigen“, fährt der Architekt fort. „Die Kühlkonvektoren von FRENGER SYSTEMEN sind dafür ideal, denn sie bieten beides in einem Gerät.“

Insgesamt 71 Kühlkonvektoren des Typs COOLLINE sorgen in dem Hotel für angenehme Temperaturen während der warmen Jahreszeit. Neben den 64 Zimmern sind sie in den beiden Seminarräumen sowie im Eingangsbereich installiert. Sie sind nahezu unsichtbar hinter einer hölzernen Deckenverkleidung angebracht, die von einem örtlichen Schreiner speziell für das Landhotel gefertigt wurde. Die Ableitung des Kondensats erfolgt über eine vollverkleidete Leitung, die im Außenbereich des Balkons hinter der Holzfassade liegt.

Die Kühlenergie kommt aus dem Erdreich. Ein sogenannter Saugbrunnen liefert den Kühlkonvektoren rund 10 bis 11 Grad kühles Grundwasser. Bei der Wiedereinbringung in den Boden über den Schluckbrunnen beträgt die Wassertemperatur dann 13-14 Grad. Die Kühlung erfolgt so völlig nachhaltig über die thermische Energie des Grundwassers.

Die behagliche und angenehme Raumtemperierung sowie die Wartungsfreiheit der FRENGER-Deckensysteme begeistert Architekt Lais. „Für ein herkömmliches Klimagerät müssen in einem Hotel rund 200 bis 300 Euro Wartungskosten pro Zimmer ausgegeben werden. Bei den 64 Zimmern und den beiden Seminarräumen im Bohrerhof entspricht das jährlichen Kosten von rund € 20.000, die mit den Kühlkonvektoren komplett eingespart werden“.

Oberhalb der Sichtdecke sind die Frenger Kühlkonvektoren im Seminarraum quasi unsichtbar montiert

Die Deckensysteme von FRENGER setze ich schon seit vielen Jahren zum Heizen und Kühlen ein. Für mich sind das die effizientesten Systeme am Markt. Sie arbeiten völlig geräuschlos, bieten ein sehr behagliches Raumklima und sind komplett wartungsfrei. Mit über 35 Jahren Erfahrung in der Planung und dem Bau haben wir uns ganz dem ökologischen, ökonomischen und vor allem dem nutzungsgerechten Bauen verschrieben.“

Architekt Rudolf Lais, LAIS Architekten, Eschbach

Liebe zum Detail

„Uns war wichtig, unseren Gästen den Aufenthalt so behaglich wie möglich zu machen. Dazu zählt, dass die Zimmer ohne Zugluft und Geräusche höchst angenehm und nachhaltig gekühlt werden“, so Sebastian Bohrer, Mitinhaber der Betreiberfamilie Bohrer. „Der Gast soll sich bei uns wohl fühlen, deshalb haben wir sehr viel Wert auch auf Details gelegt, die einen Bezug zu unserer Familie haben.“ So bestimmen die Farben des großen, vom Vater aufgenommenen Bildes im Eingangsbereich die Kolorierung der Wände und Möbeln auf den drei Stockwerken – erdigbraun im Erdgeschoß, pflanzengrün im ersten Stock und himmelblau in der obersten Etage. 

Eine Minibar sucht man in den Zimmern vergebens. Dafür bietet eine Maxibar im ersten Stock eine große Auswahl an Getränken, wie sie ein kleiner Zimmerkühlschrank nicht aufnehmen kann. Energetisiertes Trinkwasser kann auf jedem Stockwerk am Trinkbrunnen in Karaffen abgefüllt werden. „Nachhaltige Materialien war uns auch bei den Möbeln und der Ausstattung wichtig“, ergänzt der Hotelbesitzer. „Selbst die Hinweisschilder sind aus Holz gefertigt.“

Konferenzraum mit nicht sichtbaren Kühlkonvektoren von Frenger

Getestet und für gut befunden

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten der FRENGER-Kühlkonvektoren der Baureihe COOLLINE war die Installation eines Musterzimmers. „Zwei Jahre vor Baubeginn haben wir in einem Muster Zimmer einen Kühlkonvektor aufgebaut“, berichtet Architekt Rudolf Lais von dem einmaligen Projekt. „ An einem heißen Sommertag mit 36 Grad Außentemperaturen wurden in dem Zimmer 29 Grad Celsius gemessen. Dann haben wir den Kühlkonvektor angeschlossen und eine Grundwassertemperatur von zehn Grad simuliert. Innerhalb von nur 4-5 Stunden fiel die Raumtemperatur auf 23 Grad. Wir waren selbst ein wenig davon überrascht, dass das so schnell ging“. Das hat auch die Familie Bohrer voll und ganz von der Effizienz und Funktionalität der Frenger-Kühldeckensysteme überzeugt.

Hotelzimmer mit COOLLINE Kühlkonvektor von Frenger

Einsatz von erneuerbaren Energien

Maximalen Komfort bietet auch das installierte Smart-Home-System. Ergänzende Sensoren optimieren zudem die Energieeffizienz des Gebäudes. „Auch die Kühlung der Räume wird zentral über das Buchungsportal gesteuert und die Raumtemperatur auf 21 Grad Celsius gesetzt. Jeder Gast kann dann individuell noch eine höhere oder niedrigere Raumtemperatur einstellen“, erläutert Sebastian Bohrer das Konzept.

Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes runden das Angebot für die Hotelgäste ab. Eine solarbetriebene Photovoltaikanlage mit 380 kW Peak Leistung versorgt Hotel, Gastronomie und den Landwirtschaftsbetrieb mit Strom. Speicher mit einer Kapazität von 210 kW stellen Energie auch nachts bereit. >p> Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe. Dabei dient das Grundwasser als Wärmequelle im Winter und wird im Sommer zur passiven Gebäudekühlung verwendet. So spart die geothermische Nutzung des Grundwassers zur Gebäudebeheizung pro Jahr ca. 30,5 Tonnen CO2 gegenüber einer herkömmlichen Gas-Brennwertanlage. Die Trinkwassererwärmung erfolgt primär über Elektroheizeinsätze in den Pufferspeichern, welche über die Photovoltaikanlage versorgt werden. Die Spitzenlast der Trinkwassererwärmung erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel. Die Wärmeübergabe an das Trinkwassersystem erfolgt dann über eine sogenannte Frischwasserstation.

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Hotel Bohrerhof: 5 Sterne für die Raumkühlung

Gästezimmer und Seminarräume werden mit Frenger-Kühlkonvektoren behaglich, still und effizient gekühlt und entfeuchtet