Umbau zum KfW40 Bürohaus mit Coolform-Deckensegeln
Nach rund 18 Monaten Umbauzeit ist aus einem ehemaligen Lebensmitteldiscounter ein technisch wegweisendes Bürogebäude entstanden. Seit Juni 2024 nutzt das Ingenieurbüro Mohr Solutions Ingenieure die 1.700 m² große Gesamtfläche – und zeigt exemplarisch, wie sich Bestandsimmobilien durch integrale Planung energieeffizient und architektonisch hochwertig transformieren lassen. Die Beheizung im Winter und Kühlung im Sommer erfolgt nachhaltig über hochleistungsfähige Heiz- und Kühlsegel von FRENGER SYSTEMEN.

Das Ziel ist ihm sehr gut gelungen. Der ehemalige Discountmarkt wurde komplett entkernt und vollständig neu strukturiert. Das Bestandsgebäude wurde um ein Büro sowie Sanitäranlagen erweitert. Sowohl Fassade als auch Dach sind hochwertig gedämmt. Das Gebäude entspricht nun dem KFW 40 Standard. Große Fenster und zwei Innenhöfe sorgen für ausreichend Tageslicht für die 40 Mitarbeiternden.
Die Photovoltaikanlage auf dem Firmendach erzeugt genügend Strom für den Bürobedarf, der Rest wird ins Netz eingespeist. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liefert die Wärme für die Heizung. Deren niedrige Vorlauftemperatur reicht, um das Gebäude mit den installierten Deckensegeln im Winter schön warm zu bekommen, weiß der Unternehmer aus eigener Erfahrung.
Energieeffizientes Heizen und Kühlen mit Coolform-Deckensegeln
Ein zentrales Element des haustechnischen Konzepts bilden die wassergeführten Heiz- und Kühldeckensegel Typ Coolform von FRENGER SYSTEMEN. Sie übernehmen ganzjährig die thermische Konditionierung der Räume: Im Winter sorgen sie für eine gleichmäßige, behagliche Strahlungswärme, im Sommer – als besonderer Schwerpunkt des Konzepts – für eine leistungsstarke und zugleich vollkommen zugfreie Kühlung. Die Temperierung erfolgt über Wärmestrahlung – geräuscharm, ohne Luftbewegungen und mit sehr niedrigen Betriebskosten. Die Deckensegel stammen vollständig aus nachhaltiger deutscher Produktion und werden am Frenger-Standort in Groß-Umstadt entwickelt und gefertigt.

Für uns war wichtig, Technik erlebbar zu machen. Jeder kann hier spüren, dass moderne Strahlungssysteme eben nicht ‚Hitze von oben‘ bedeuten, sondern gleichmäßigen, behaglichen Komfort“. Das Besondere ist, dass man die Technik kaum wahrnimmt: keine Zugluft, keine Geräusche, keine punktuelle Hitze. Man arbeitet einfach komfortabel — und genau das wollten wir erreichen. Gerade im eigenen Gebäude war klar, dass wir auf ein System vertrauen, das sich in der Praxis bewährt hat.
Sascha Mohr, Inhaber & Geschäftsführer der Mohr Solutions Ingenieure GmbH, Göppingen
Gerade in den Sommermonaten zeigt sich die Stärke des Systems: Trotz hoher Außentemperaturen bleiben die Räume angenehm temperiert. Ohne Zugerscheinungen ist es das hauptsächliche Kühlsystem. Die unterstützende Lüftung stellt dabei die Raumluftqualität sicher.
Die Coolform-Segel fügen sich sehr gut in das architektonische Konzept ein. „Die Deckensegel bilden eine schöne Symbiose mit der Design-Decke und erlauben es, technische Einbauten elegant zu integrieren.“ erläutert TGA-Spezialist Mohr. In seinen Projekten setzt er schon seit vielen Jahren die FRENGER-Deckensysteme ein. Er und seine Mitarbeitenden haben durchweg positive Erfahrungen damit gemacht – und zwar sowohl bezüglich Qualität als auch Komfort und Behaglichkeit.
Technisch überzeugt das Coolform-System durch hohe Leistung und reaktionsschnelles Verhalten in Verbindung mit Wartungsfreiheit und langer Lebensdauer. Insgesamt 77 Deckensegel mit Baulängen von 2,1 bis 3,6 Metern und einer Baubreite von 0,94 Metern wurden von den Frenger-eigenen Monteuren termingerecht montiert. Ausgelegt wurden die Coolform-Segel zum Heizen mit einer Vorlauftemperatur (VL) von 40° C, einer Rücklauftemperatur (RT) von 36° C bei einer Raumtemperatur von 20° C. Für die Kühlung liegen die Werte bei 16° C Vorlauf, 19° C Rücklauf und 20 bzw. 26° Raumtemperatur.
Sonderfarbe als gestalterisches Statement
Auch gestalterisch spielen die Deckensegel eine wichtige Rolle: Für die neuen Büroflächen wurden sie in Sonderfarbe in warmem Braunton gefertigt. Damit fügen sie sich harmonisch in das architektonische Farbkonzept ein und verleihen den offenen Bürobereichen eine wohnliche Atmosphäre.
„Was uns besonders beeindruckt, ist die Kombination aus technischer Effizienz und architektonischer Gestaltungsmöglichkeit. Mit der Sonderfarbe konnten wir ein stimmiges Gesamterscheinungsbild schaffen, ohne Abstriche bei der Performance zu machen,“ betont Mohr.

Nachhaltige Bestandssanierung mit Signalwirkung
"Im Sommer erreichen wir mit den Segeln sehr angenehme Raumtemperaturen, ohne dass die Lüftung große Kühlleistungen erbringen muss“, fährt Ingenieur Mohr fort. „Die Kühlwirkung ist im Vergleich zu vielen anderen Deckensystemen deutlich höher.“ Die Zusammenarbeit mit FRENGER SYSTEMEN findet er sehr angenehm: „Besonders die Flexibilität und der Austausch auf BIM-Ebene haben uns geholfen, eine maßgeschneiderte Lösung umzusetzen.“
Der Umbau zeigt, welches Potenzial in Bestandsgebäuden steckt, wenn man moderne Gebäudetechnik gezielt einsetzt. Die Coolform-Systeme sind in dieser Hinsicht ein echtes Schlüsselprodukt – vielseitig, effizient und langlebig,
Mit dem Projekt hat Sascha Mohr nicht nur moderne, zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen. Er hat mit seinem Team auch ein überzeugendes Beispiel für die nachhaltige Nachnutzung von Bestandsimmobilien im Gewerbebereich realisiert – technisch innovativ, wirtschaftlich und ästhetisch überzeugend.

