Werkstatt der Harzer Schmalspurbahn HSB
Effiziente Wärme für starke Maschinen – Deckenstrahlplatten in der neuen Werkstatt der Harzer Schmalspurbahn
Die Harzer Schmalspurbahn (HSB) bewegt täglich Geschichte. Auf über 140 Kilometern Streckennetz fahren die schweren Dampflokomotiven durch den Harz und bis hinauf zum Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands. Damit diese Fahrzeuge zuverlässig und sicher im Einsatz bleiben, braucht es eine Werkstatt, die den besonderen Anforderungen des Dampflokbetriebs gewachsen ist. Genau dafür wurde in Wernigerode ein neues Werkstatt- und Wartungsgebäude errichtet – effizient beheizt mit FRENGER Deckenstrahlplatten.

Ein Gebäude für Extreme – und für präzise Arbeit
Die Dampflokwerkstatt ist das bislang größte Bauwerk in der Geschichte der HSB und wurde 2023 für den technischen Betrieb eröffnet. Rund 15 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Die neue Werkstatt vereint moderne Industriearchitektur mit der rauen Realität des Dampflokalltags. Hohe Temperaturen, Staub, Ölnebel, schwere Maschinen, große Hallenhöhen und wechselnde Arbeitsfelder stellen hohe Anforderungen an jedes technische Gewerk.
Spätestens alle acht Jahre müssen die Lokomotiven in ihre 5.000 Einzelteile zerlegt und untersucht werden. Das kann die HSB jetzt in der eigenen Werkstatt in Wernigerode übernehmen. In der Halle liegen vier Gleise, drei von ihnen sind an das Gleisnetz angebunden. Vor dem Neubau wurden die Loks aufwändig auf dem LKW per Straße nach Meiningen gebracht und dort gewartet.
Michael Michler, stellvertretender Bereichsleiter der iwb Ingenieure Energie der Niederlassung Braunschweig, bringt es auf den Punkt:
„Wir planen haustechnische Anlagen für alle Arten von Gebäuden. Bei diesem Werkstattgebäude der HSB lag der Fokus auf absolut zuverlässigen, robusten und wirtschaftlichen Lösungen für die Wartung und Instandsetzung der Dampflokomotiven.“
Die iwb Energie verantwortete in der Planung die komplette Haustechnik, unter anderem. die Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Druckluft- und Elektrotechnik. Von der frühen Vorplanung bis zur Fertigstellung erarbeitete die iwb gemeinsam mit dem Auftraggeber alle Entscheidungen zur Energieerzeugung, Verteilung und Wärmeübertragung.

Wir haben festgestellt, dass in den Hallen die FRENGER-Deckenstrahlsysteme in diesem Projekt optimal geeignet sind. Sie arbeiten wirtschaftlich, sind zuverlässig und sorgen gleichzeitig für eine angenehme Strahlungswärme an den Arbeitsplätzen.“
Michael Michler, Dipl. Ing. (FH) und stellvertretender Bereichsleiter der iwb Ingenieure Energie GmbH & Ko. KG Niederlassung Braunschweig.
Warum Deckenstrahlplatten? Die optimale Lösung für Werkstatt- und Hallenbereiche
In der Analysephase wurde schnell klar, dass klassische Lufterhitzer oder konvektive Hallenheizungen den speziellen Anforderungen nur bedingt gerecht werden. Die Kombination aus hoher Hallengeometrie, punktuellen Arbeitsplätzen und ständig wechselnden thermischen Anforderungen spricht klar für Strahlungswärme.
Gemeinsam mit der HSB prüfte iwb verschiedene Systeme und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Deckenstrahlplatten bieten die beste Kombination aus Effizienz, Robustheit und Arbeitskomfort.
Insgesamt wurden 56 Deckenstrahlplatten mit Längen zwischen sechs und zwölf Metern und Baubreiten von 0,91 und 1,51 Metern installiert. Die Montage erfolgte durch das erfahrene FRENGER-Team. Das erhält regelmäßig beste Bewertungen von Kunden und Planern.
Komfort und Nachhaltigkeit vereint
Um die beste technische Lösung zu ermitteln, stand iwb früh im Austausch mit führenden Herstellern. Die Gespräche reichten von Auslegungsvarianten bis hin zu speziellen Anforderungen des Gebäudes Die Entscheidung fiel dann zugunsten der Deckenheizungen von FRENGER SYSTEMEN. Ausschlaggebend dafür war unter anderem die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Deckenstrahlplatten des Familienunternehmens. So bietet die installierte Version FRENGER ECO EVO Plus einen Strahlungsanteil von 81 Prozent. Dazu werden die Heizbänder klimaneutral in Hessen gefertigt.
Bei der HSB heizen die ECO EVO Plus Deckenstrahlplatten reaktionsschnell sowohl den Werkstattbereich mit seiner großen Fensterfront wie auch die Radsatzhalle.

Leise Technik, starke Wirkung
Ein zentrales Qualitätsmerkmal für iwb ist, dass eine Anlage im Betrieb unauffällig läuft und zuverlässig arbeitet. Genau das zeigt das FRENGER-Deckenstrahlungssystem in Wernigerode.
TGA-Spezialist Michler beschreibt es so: „Unsere Erfahrung ist: Wenn man von der Technik, die man geplant hat, nichts mehr hört – dann war es ein voller Erfolg. Die Hallentemperaturen wurden immer perfekt erreicht, sowohl im Auslegungszustand als auch in den Übergangszeiten. Die Strahlungswärme wird von den Mitarbeitenden sehr positiv wahrgenommen.“
Die hohe Strahlungsleistung des Systems kommt gerade in Wartungshallen im Bus- und Bahn-Bereich besonders zur Geltung: wenig Luftbewegung, gleichmäßige Wärmeverteilung, angenehmes Arbeitsklima – selbst bei geöffneten Toren oder wechselnden Arbeitszonen.
Eine Partnerschaft, die sich bewährt
Die iwb Energie arbeitet seit über zehn Jahren mit Deckenstrahlheizungen von Frenger und plant diese regelmäßig in Projekten aller Art – vom Werkstattbau bis zur Sporthalle. Die Zusammenarbeit beschreibt Michler ausdrücklich positiv: „Wir schätzen an Frenger die zuverlässige, partnerschaftliche Unterstützung – von der Planung über die Ausschreibung bis zur Montage. Alle Fragen wurden immer kompetent beantwortet. Für uns als Planungsbüro ist das ein echter Mehrwert.“
Auch interne Schulungen für junge Ingenieure, Techniker und Systemplaner bei iwb gehören zur Kooperation: „Unsere Mitarbeitenden profitieren enorm von den Schulungen. Das macht unsere eigenen Planungen effizienter und wirtschaftlicher“, ergänzt der iwb Fachplaner.

Fazit – Ein Werkstattgebäude, das Energieeffizienz und Funktion verbindet
Die neue Werkstatt der Harzer Schmalspurbahn zeigt, wie moderne Haustechnik traditionelle Technik unterstützt. Deckenstrahlplatten schaffen ein robustes und zugleich komfortables Arbeitsumfeld, das den besonderen Belastungen der Wartung und Instandhaltung von Dampfloks standhält.
Die Kombination aus durchdachter Planung, enger Abstimmung mit dem Hersteller und einer sauber ausgeführten Installation führt dazu, dass die Werkstatt zuverlässig und wirtschaftlich läuft.
Die iwb Ingenieure und Frenger zeigen gemeinsam: Für anspruchsvolle Hallen und Werkstätten sind Deckenstrahlsysteme die beste Wahl – technisch, wirtschaftlich und in der täglichen Nutzung.
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Effiziente Wärme für starke Maschinen
FRENGER Deckenstrahlplatten heizen neue Werkstatt- und Wartungshallen der Harzer Schmalspurbahn HSB

