FTZ Vechta

Zwischen Alarm und Einsatz: Feuerwehrtechnische Zentrale Vechta mit modernster Gebäudetechnik.

In Vechta hat der Landkreis mit der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) ein modernes, hochfunktionales Gebäude geschaffen. Der Neubau vereint Einsatzleitstelle, Ausbildung, Technik, Lager und Betrieb an einem Ort. Investiert hat der Landkreis dafür rund 21 Mio. Euro mit Förderung vom Bund. FRENGER-Deckenstrahlplatten heizen die sensiblen und stark genutzten Bereiche.

FRENGER Deckenstrahlplatten über Feuerwehrauto

Verantwortlich für die Fachplanung von Heizung, Lüftung und Regelung war Niklas Swat vom Ingenieurbüro Heimsch. Das klassische Ingenieurbüro mit Sitz in Vechta und Rastede ist spezialisiert auf Feuerwehren, Schulen, Sporthallen und andere Sonderbauten.

Der Neubau der FTZ umfasst ein dreigeschossiges Hauptgebäude. Hier befinden sich im Obergeschoss die durchgehend besetzte Einsatzleitstelle sowie Büros und Schulungsräume. Zu dem eingeschossigen Werkstatt- und Hallentrakt gehört die Fahrzeughalle mit vollautomatischer Abgasabsaugung und Platz für bis zu 18 Fahrzeugen.

Schnelle Wärme im Einsatzfall

Die planerische Herausforderung lag vor allem in der Wärmeverteilung. Da in der Regel in einer Feuerwehrzentrale viel Betrieb herrscht und schnelle Aufheizzeiten gefordert sind, habe man sich für die meisten Flächen, insbesondere für die sensibleren oder stärker beanspruchten Zonen bewusst für Deckenstrahlplatten von FRENGER SYSTEMEN entschieden, so Swat. 

FRENGER Deckenstrahlplatten über den Einsatzfahrzeugen der FTZ

Diese Deckensysteme eignen sich besonders gut für die Nutzung in der FTZ, da durch häufiges Öffnen der großen Tore schnell Wärme verloren geht. Dank der kurzen Aufheizzeiten kann dieser Wärmeverlust schnell ausgeglichen werden, sodass schnell wieder angenehme Raumtemperaturen herrschen. Die Zusammenarbeit mit FRENGER funktioniert seit Jahren sehr gut. Gemeinsam finden wir Lösungen, die sowohl uns als Planer als auch den Endkunden überzeugen.

Niklas Swat, Projektleiter und Versorgungstechniker, Ingenieurbüro Heimsch, Vechta

 

Deckenstrahlplatten als funktionales System

In der Rettungsleitstelle des Landkreises sind die besonders flachen Deckenstrahlplatten des Typs ECO EVO Flat deckenbündig installiert. Die FRENGER-Baureihe ECO EVO Plus mit einem besonders hohen Strahlungsanteil von 81 % sorgt in den Werkstätten und Lagerbereichen für angenehme Raumtemperaturen. In den Waschbereichen wärmt das Deckensegel Smartline. Teilweise sind in die Deckenheizungen LED-Leuchten integriert. Alle Deckensysteme sind zur Akustikverbesserung perforiert ausgeführt. Dabei dringen die Schallwellen durch die Perforation in die Deckenstrahlplatte ein. Hier werden sie teilweise durch Reibung in Wärme umgewandelt und dadurch absorbiert. Zusätzlich wirkt das oben angebrachte Dämmmaterial als Absorber und reduziert so Nachhall und Lautstärke im Raum.

Die Deckenheizungen werden klimaneutral am FRENGER-Firmensitz in Groß-Umstadt gefertigt. Montiert wurden sie durch das erfahrene FRENGER-Team, das regelmäßig Bestnoten von Planern und Endkunden erhält.

Mehr als nur Heizen

„Die Deckenstrahlplatten übernehmen nicht nur das Heizen, sondern verbessern auch die Akustik und integrieren teilweise die Beleuchtung“, weiß Swat. „Für uns gehören sie zu den leistungsfähigsten Lösungen im Bereich der Strahlungswärme.“

Besonders schätzt der Planer die Flexibilität und die gute Einbindung der Deckensysteme in die jeweilige Architektur. 

Flache Deckenstrahlplatten (ECO EVO Flat) in der Feuerwehr-Einsatzzentrale

Regenerative Energie und effiziente Verteilung

Fünf Luft-Wärmepumpen (à 37 kW) in Split-Ausführung sorgen für die erforderliche Heiz- und Kühlenergie. Eine 99-kW-Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert die Antriebsenergie. Für die Warmwasserbereitung stehen zwei zentrale Speicher bereit.
Der Neubau zeigt damit beispielhaft, wie technische Gebäudeausrüstung bei Sonderimmobilien zum integralen Bestandteil des Nutzungskonzepts wird. Interessant ist vor allem die Verbindung aus funktionaler Architektur, energieeffizienter Systemtechnik und hoher Betriebssicherheit. Denn die FTZ Vechta ist nicht nur ein Infrastrukturprojekt, sondern ein präzise auf den Feuerwehralltag zugeschnittener Technikbau.

Sehen Sie die neue Feuerwehrtechnische Zentrale im Video auf dem FRENGER-YouTube-Kanal.

 

 

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Zwischen Alarm und Einsatz: FTZ Vechta mit modernster Gebäudetechnik

Innovative flache FRENGER-Deckenstrahlplatten klimatisieren Feuerwehrtechnische Zentrale