Sanierungsbedarf von Schulen und Sporthallen

Ausgangslage: Schulen und Sporthallen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren weisen oft einen erheblichen Sanierungsstau auf: veraltete Heizsysteme, mangelhafte Dämmung und fehlende Anbindung an erneuerbare Energien.

Laut KfW-Kommunalpanel 2026 liegt der bundesweite Sanierungsbedarf bei Schulen bei rund 69 Milliarden Euro; bei Sporteinrichtungen bei 22-23 Milliarden (Quelle: KfW-Kommunalpanel, Difu/KfW Bankengruppe). Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Raumluftqualität, Klimaschutz und Barrierefreiheit, sodass reine Reparaturarbeiten häufig nicht mehr ausreichen.

Herausforderungen für Hochbauämter und Planer

Sanierungsprojekte im Bildungsbereich unterscheiden sich von klassischen Bauvorhaben durch enge Zeitfenster und laufenden Betrieb. Die wichtigsten Hürden für Hochbauämter und Planende sind:

  • Bauen im laufenden Schul- und Sportbetrieb, meist nur in Ferienzeiten möglich
  • Personal- und Fachkräftemangel in den Bauverwaltungen
  • Begrenzte Budgets und eine komplexe, aufwendige Förderlandschaft
  • Unvollständige Bestandsunterlagen, Schadstoffe, Statik, Brandschutz
  • Koordination zahlreicher Gewerke bei engen Zeitfenstern
  • Steigende energetische und rechtliche Anforderungen (GEG, erneuerbare Wärme)

Deckenstrahlheizungen als Sanierungslösung

Deckenstrahlheizungen beheizen Räume über Strahlung statt Konvektion und werden ausschließlich an der Decke montiert. Deckensysteme des deutschen Herstellers FRENGER SYSTEMEN zeichnen sich zudem durch eine überdurchschnittlich hohe Effizienz sowie innovative Anschlussgruppen aus. Dadurch sind nur minimal-invasive Eingriffe in die bestehende Hydraulik notwendig. Die Baubreiten und -längen der FRENGER-Deckenstrahlplatten sind variabel und lassen sich leicht an vorhandene Gebäudestrukturen anpassen. Das macht sie besonders geeignet für die Sanierung im Bestand:
1. Schnelle Umrüstung: Montage ohne Eingriffe in Fußboden, Estrich oder Statik, dadurch realisierbar in kurzen Ferienzeiträumen im laufenden Betrieb.
2. Einfache Systemintegration: lässt sich unkompliziert in bestehende Heizsysteme und Wärmeerzeuger einbinden, ohne die vorhandene Anlage komplett zu ersetzen.
3. Effizienter Betrieb: niedrige Vorlauftemperaturen senken den Energieverbrauch und ermöglichen eine ideale Kombination mit Wärmepumpen und anderen erneuerbaren Energien
4. Schnelle Regelbarkeit: Nach längeren Nutzungsunterbrechungen wie Wochenenden oder den Weihnachtsferien werden die Räume schnell und in weniger als einer Stunde wieder auf behagliche Raumtemperaturen aufgewärmt.
5. Mehrere Gewerke in einem System: Heizen, Kühlen, Beleuchtung und insbesondere Akustik lassen sich in einem FRENGER-Deckensystem bündeln. Das reduziert Schnittstellen, vereinfacht die Planung und beschleunigt die Montage.
6. Verbesserte Akustik: Perforiert ausgeführt, verbessern Deckenheizungen die Nachhallzeit und verringern den Schall. Reduzierter Lärm verbessert die Aufmerksamkeit von Schülern und Lehrern.
7. Hygienische Vorteile: Es entsteht keine Luftverwirbelungen, dadurch weniger Staub- und Allergenbelastung – wichtig für Klassenräume.
8. Einfacher planen, schneller montieren: Ausstattungen wie Leuchten, Lautsprecher, Brandmelder und mehr lassen sich einfach in die Deckenheizkörper integrieren.
9. Kein Wartungsaufwand: Die FRENGER-Deckensysteme verfügen über keine beweglichen Teile. Sie sind wartungsfrei und bieten mit einer Nutzungsdauer von über 30 Jahren eine lange Lebenszeit.

Zusätzlich entfallen Wandheizkörper, was Nutzfläche gewinnt und das Vandalismus- und Verletzungsrisiko senkt. Alles, was sich in dem Raum oder in der Halle befindet, wird gleichmäßig gewärmt: Wände, Menschen, Gegenstände und Fußboden. Das erzeugt ein behagliches Raumklima und damit ein ideales Lernumfeld. Die klimaneutral gefertigten FRENGER-Deckensysteme bieten einen hohen Strahlungsanteil von bis zu 90 %. Damit schaffen sie optimale Voraussetzungen für einen energie- und ressourcenschonenden Gebäudebetrieb.

Flache Deckenstrahlplatten von Frenger Systemen in einer Schule

Praxisbeispiel: Berufsschule Vechta

Die Justus-von-Liebig-Schule in Vechta (Baujahr 1970) wurde 2023/2024 saniert und um ein Geschoss erweitert. Eingesetzt werden die besonders flachen FRENGER-Deckenstrahlplatten ECO EVO Flat zum Heizen und Kühlen. Die Heizenergie liefert ein Hybridsystem aus bestehendem Heizkessel und zwei neu installierten Wärmepumpen, deren Strom von einer PV-Anlage kommt. Die Integration erfolgte ohne invasive Eingriffe in die Bausubstanz. Das neue Deckensystem erzielt ein Einsparpotenzial von bis zu 40 % gegenüber klassischen Heizsystemen. Zusätzlich verbessern die Deckenstrahlheizkörper dank ihrer Perforation die Raumakustik.

Fazit

Angesichts knapper Ressourcen und laufendem Betrieb sind schnell montierbare, gewerkeübergreifende und energieeffiziente Systeme entscheidend. Deckenstrahlheizungen erfüllen diese Anforderungen und sollten bei Sanierungsplanungen für Schulen und Sporthallen frühzeitig geprüft werden.

 

Kontakt:
FRENGER SYSTEMEN BV Heiz- und Kühltechnik GmbH
Wilhelm-Leuschner-Str. 1
D-64823 Groß-Umstadt
Tel.: +49 6078 9630-0, Fax: +49 6078 9630-30
E-Mail: info@frenger.de
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