Heiz- und Kühlsysteme sicher ins TGA-Projekt integrieren

Wie klare Schnittstellen, erfahrene Projektleiter und gute Abstimmung Projekte sichern.

Heiz- und Kühlsysteme sind ein wichtiger Bestandteil der technischen Gebäudeausrüstung. Sie stehen jedoch nie für sich allein. Auf einer Baustelle treffen zahlreiche Gewerke und Beteiligte aufeinander. Bauherr, Architekt, TGA-Planer, Anlagenbauer und weitere Gewerke müssen ihre Arbeit aufeinander abstimmen.

Gerade bei Sanierungen und komplexen Bauvorhaben wird diese Abstimmung zur Herausforderung. Bestehende Bauteile, Stahlkonstruktionen, Wartungsgruben, Bahnschienen oder andere Installationen begrenzen häufig den verfügbaren Platz. Auch in Büro- und Verwaltungsgebäuden stellen beengte Einbausituationen besondere Anforderungen an die Montage. Gleichzeitig müssen Termine und Montageabläufe mit den anderen Gewerken koordiniert werden. Dabei beginnt die Herausforderung oft bereits bei der Anlieferung: Deckenstrahlplatten müssen sicher und effizient an ihren Montageort gelangen – auch in obere Stockwerke oder über enge Baustellentreppen. Anlieferwege, Transportmöglichkeiten und die vorhandenen Gebäudezugänge müssen deshalb frühzeitig in die Planung einbezogen werden.

Aus Sicht von FRENGER entscheidet deshalb nicht nur die Auswahl des richtigen Heiz- oder Kühlsystems über den Projekterfolg. Ebenso wichtig sind Planung, Kommunikation, Montage und Inbetriebnahme.

Feste Projektleiter koordinieren die Schnittstellen

FRENGER setzt deshalb schon immer auf feste Projektleiter. Sie begleiten das jeweilige Bauvorhaben von der Planung bis zur Endabnahme.
Das hat einen wesentlichen Vorteil: Informationen bleiben während des gesamten Projekts gebündelt. Der Projektleiter kennt die technische Lösung, die Rahmenbedingungen und die Ansprechpartner. Änderungen können direkt aufgenommen und mit den Beteiligten abgestimmt werden.
Viele FRENGER-Projektleiter verfügen über langjährige Erfahrung. Einige sind bereits seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen tätig. Sie kennen dadurch zahlreiche unterschiedliche Gebäude, Montagesituationen und Projektabläufe. Diese Erfahrung hilft vor allem dort, wo Standardlösungen nicht ausreichen.

Schnittstellen frühzeitig erkennen

Eine typische Herausforderung ist die Schnittstelle zu anderen Gewerken. Heiz- und Kühlsysteme, die mit Strahlungswärme arbeiten, werden an der Decke installiert. Genau dort befinden sich aber auch Beleuchtung, Lüftung, Sprinkleranlagen, Kabeltrassen oder Stahlkonstruktionen. Und am Boden geben vorhandene Wartungsgruben oder Bahnschienen vor, wo Montagegerüste aufgestellt werden können.
Schon kleine Änderungen können deshalb Auswirkungen auf die Montage haben.

  • Eine erfolgreiche Projektabwicklung beginnt daher möglichst früh mit der Abstimmung:
  • Welche Einbauten sind bereits vorhanden?
  • Welche Gewerke arbeiten parallel?
  • Welche Montagehöhen und Abstände müssen eingehalten werden?
  • Wo befinden sich Stahlkonstruktionen oder andere Hindernisse?
  • Welche Vorleistungen sind bereits erfolgt?
  • Welche Änderungen können den Montageablauf beeinflussen?

Je früher diese Fragen geklärt sind, desto besser lassen sich spätere Anpassungen vermeiden.

Moderne Bestandserfassung unterstützt die Planung

Bei Bestandsgebäuden kommt eine weitere Herausforderung hinzu: Die vorhandenen Planunterlagen entsprechen nicht immer vollständig der tatsächlichen Situation vor Ort.
FRENGER nutzt deshalb auch 3D-Scans zur digitalen Bestandserfassung. Gebäude und Hallen lassen sich damit präzise aufnehmen. Die gewonnenen Daten unterstützen die weitere Planung und machen vorhandene bauliche Gegebenheiten sichtbar.

Die digitale Erfassung ersetzt dabei nicht die Erfahrung des Projektleiters. Beide Ansätze ergänzen sich. Der 3D-Scan liefert präzise Daten. Der erfahrene Projektleiter bewertet die Situation im Zusammenhang mit Montage, Technik und Bauablauf.

frenger deckenstrahlplatten oberhalb deckeneinbauten in industriehalle

Montage ist Teil der technischen Lösung

Eine technisch passende Planung muss sich auch auf der Baustelle umsetzen lassen. Deshalb gehört die Montage für FRENGER unmittelbar zur Projektbetreuung.
Die Projektleiter stimmen die Montageabläufe mit den beteiligten Partnern ab und berücksichtigen die Arbeiten anderer Gewerke. Bei beengten Verhältnissen kann beispielsweise die Reihenfolge der Montage entscheidend sein.

Auch Sonderlösungen können notwendig werden. Dazu gehören angepasste Baulängen oder Baubreiten, erforderliche Ausschnitte in die Deckensysteme, Anordnungen oder Lösungen für vorhandene Einbauten.

Inbetriebnahme als letzter wichtiger Schritt

Mit der Montage endet die Projektarbeit nicht. Auch die Inbetriebnahme muss sorgfältig vorbereitet und begleitet werden.
Das Heiz- oder Kühlsystem muss mit der vorhandenen Gebäudetechnik zusammenspielen. Hydraulik, Regelung und weitere technische Voraussetzungen müssen berücksichtigt werden.
Für den Betreiber zählt am Ende nicht, wie gut einzelne Komponenten funktionieren. Entscheidend ist, dass das Gesamtsystem zuverlässig arbeitet.

Praxisbeispiel SAF-HOLLAND: Montage im laufenden Betrieb

Wie sich besondere Anforderungen in der Praxis lösen lassen, zeigt das Projekt bei SAF-HOLLAND in Bessenbach.
Bei der Modernisierung von vier Produktionshallen wurden FRENGER-Deckenstrahlplatten eingesetzt. Eine der Hallen wurde dabei innerhalb von zwei Wochenenden im laufenden Betrieb umgerüstet. Die baulichen Gegebenheiten erforderten außerdem individuell gefertigte Sonderlängen. Insgesamt wurden 27 Deckenstrahlplatten mit Baulängen zwischen 6 und 38 Metern installiert.

Die Montage wurde eng mit dem Anlagenbauer abgestimmt. Dadurch konnte der Betrieb von Produktion und Versand planmäßig weiterlaufen.
Das Projekt zeigt exemplarisch, worauf es bei komplexen TGA-Projekten ankommt: Eine passende technische Lösung muss mit den baulichen Gegebenheiten, den Arbeiten anderer Gewerke und den Anforderungen des laufenden Betriebs zusammengebracht werden.

Praxisbeispiel SAF-HOLLAND | FRENGER SYSTEMEN BV

Erfahrung und Technik zusammendenken

Die Anforderungen an Heiz- und Kühlsysteme werden zunehmend komplexer. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Planungssicherheit und einen störungsarmen Bauablauf.
Aus Sicht von FRENGER braucht es deshalb beides: moderne Technik und Erfahrung aus der Praxis.

Feste Projektleiter, eine frühzeitige Abstimmung mit den beteiligten Gewerken, digitale Bestandserfassung sowie eine sorgfältig koordinierte Montage und Inbetriebnahme bilden dabei eine durchgängige Prozesskette.
So wird aus einem technisch passenden Heiz- oder Kühlsystem eine Lösung, die sich auch unter anspruchsvollen baulichen Bedingungen zuverlässig umsetzen lässt.
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt ein FRENGER-Projektleiter in einem kurzen Video. Er erklärt, warum FRENGER auf feste Ansprechpartner setzt und welche Vorteile die kontinuierliche Betreuung für Kunden bietet. Dabei geht er auch auf die besonderen Herausforderungen anspruchsvoller Baustellen ein.

Zum Video auf YouTube: Feste FRENGER-Projektleiter sorgen für gute Projektbetreuung und Montage von Deckenstrahlplatten

zum youtube video frenger projektleiter

Kontakt:
FRENGER SYSTEMEN BV Heiz- und Kühltechnik GmbH
Wilhelm-Leuschner-Str. 1
D-64823 Groß-Umstadt
Tel.: +49 6078 9630-0, Fax: +49 6078 9630-30
E-Mail: info@frenger.de
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